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Seidel-Hof Vierseithof in Sachsenburg an der Zschopau

Der Hof

Das Wohnstallhaus des Seidel-Hofs mit Fachwerk

Den Hof, dessen älteste Bausubstanz wohl aus dem 17. Jahrhundert stammt, haben wir im Jahr 2001 erworben, behutsam restauriert und dabei zeitgemäßem Wohnbedarf angepasst.

Das Fachwerk des Haupthauses ist mit Strohlehm neu ausgefacht, und alle Wände sind mit Lehmputz versehen.

Im Stallbereich des Wohnstallhauses befinden sich heute unsere Wohnräume; im ursprünglichen Wohnbereich lädt die Bauernstube mit der großzügigen Küche zum gemütlichen Zusammensitzen und Essen und Trinken bei Familienfeiern ein.

Das im alten Ambiente gehaltene Obergeschoss bietet auch Platz für eine Ferienwohnung mit Schlafzimmer, Duschbad und Aufenthaltsraum, für bis zu 3 Personen.

Der Innenhof des Vierseithofs

Im ehemaligen Pferdestall sind unsere Vierbeiner untergebracht, die Esel Lucky und Liese und das Pony Bella. Alle haben Tag und Nacht viel Auslauf auf den umliegenden Koppeln.

Die Esel Lucky und Liese

Im Gebäude befindet sich auch die Hofwerkstatt mit dem Keramik-Brennofen und sonstigen Utensilien, die auf dem Anwesen immer wieder gebraucht werden.

Auf der Nordseite steht die große Hofscheune, welche wir im Jahr 2008 auf den Resten der leider eingestürzten Vorgängerin errichtet haben, mit vorgezogenem Dach und offenen Feldern zum Hof.

Die Scheune ist seither Mittelpunkt unserer regelmäßig stattfindenden Hoffeste und beherbergt als Hauptattraktion eine Heubar. Auf dem Dach fängt eine Photovoltaikanlage die Sonne ein, um den nötigen Strom für den Keramik-Brennofen zu liefern.

Das östlich gelegene ehemalige Kleintier- und Gesindehaus präsentiert sich mit sanierter Außenhülle; im Erdgeschoss befinden sich neben der Keramikwerkstatt noch weitere sanierte, aber derzeit ungenutzte Räumlichkeiten.

Wir betreiben auf dem Hof keine Landwirtschaft, sondern nutzen diesen zum Wohnen und zum Empfang von Freunden und Gästen.

Monika betreibt mit Nachbarin Martina als Hobby eine Keramikwerkstatt, die Erzeugnisse sind überall im Hof und Garten zu bewundern. Wer will, kann gerne mitmachen; auch Töpferkurse finden statt.

Hofecke mit Hortensien und Keramik

Von der großen Terrasse hinter dem Wohnhaus kann man den Blick ins Grüne schweifen lassen, den Vierbeinern beim Grasen zusehen, sich ein schattiges Plätzchen im Garten suchen oder auch den Angel- und Badeteich hinter dem Stall erkunden.

Zweimal im Jahr veranstalten wir ein Hoffest. Dort bieten Händler ihre Waren an, und Handwerker führen ihre Kunst vor. Vor allem der Schmied hat stets große und kleine Zuschauer, die sich auch mal selbst betätigen dürfen. Fürs leibliche Wohl sorgen Hausküche und Grill, und den Rest gibt’s an der Heubar.

Das Ambiente des Hofes und seine Lage, umgeben von Wiesen, wird auch von einer regionalen Attraktion genutzt, dem Historischen Besiedlungszug anno 1156: Alljährlich im Juli ziehen dort rund 200 Männer, Frauen und Kinder in mittelalterlichen Gewändern eine Woche lang zu Fuß und mit Planwagen durch die Region Mittelsachsen, um die Besiedlung dieses Landstriches im 12. Jahrhundert nachzuempfinden.

Anfangs- und Endpunkt dieses Zuges war schon mehrfach der Seidel-Hof. Immer wieder bieten sich stimmungsvolle Bilder, wenn Wagenburg und Zeltstadt hinter dem Hof errichtet werden oder wenn Wanderer und Pferdewagen nach einer Woche glücklich wieder ankommen.

Der Historische Besiedlungszug zu Gast auf dem Seidel-Hof

Wenn diese Zeilen und Fotos Sie neugierig gemacht haben: Besuchen Sie uns, planen Sie Ihre nächste Feier mit uns oder kommen Sie zum nächsten Hoffest. Nette Gäste sind stets willkommen!

Bis bald, Ihre
Monika und Gerhard Seidel

Das Giebelhaus des Seidel-Hofs im Garten